AiSceMa – KI-gestütztes Szenario-Management für den Maschinenbau
Generative KI trifft Szenariotechnik: Das Projekt AiSceMa modernisiert strategische Zukunftsplanung und macht sie für den Mittelstand in OWL zugänglich.
Herausforderung
Strategische Zukunftsplanung ist für viele Unternehmen – besonders im Mittelstand – ressourcenintensiv, komplex und stark von externem Expertenwissen abhängig. Klassische Prognosemethoden stoßen in einer zunehmend volatilen Welt an ihre Grenzen. Gleichzeitig wächst der Druck auf Maschinenbauunternehmen, frühzeitig Orientierung in zentralen Zukunftsfragen zu finden: Wie verändert KI Wertschöpfung, Organisation und Geschäftsmodelle bis 2035?
Lösung
AiSceMa – AI-Supported Scenario Management setzt auf die Kombination aus bewährter Szenariotechnik und generativer KI. Gemeinsam mit ScMI AG, Fraunhofer IEM und WAPP GmbH entwickelt OWL Maschinenbau eine Software, die den gesamten Szenarioprozess KI-gestützt abbildet: von der Auswahl zentraler Einflussfaktoren bis zur Visualisierung alternativer Zukunftsbilder. Der Ansatz verbindet Automatisierung – KI übernimmt datenintensive Analyseschritte – mit Augmentierung: Menschen werden bei kreativen und strategischen Aufgaben aktiv unterstützt. Grundlage bildet ein analoger Workshop-Prozess, dessen Ergebnisse das KI-Modell trainieren.
Ergebnis
Das Projekt befindet sich in aktiver Umsetzung (Laufzeit 06/2025 – 05/2027). Im Rahmen mehrerer Workshops wurden bereits konkrete Zukunftsszenarien für den Maschinenbau in OWL erarbeitet. Die Ergebnisse werden erstmals auf der AiSceMa-Ergebniskonferenz am 26. Juni 2026 vorgestellt. Ziel ist ein Szenario-Wizard, der KMU künftig eigenständig durch komplexe Zukunftsprozesse führt.
VERÖFFENTLICHT
09.06.2026
BEITRAGSTYP
Projekt
BETEILIGTE
ScMI AG, Fraunhofer IEM, WAPP GmbH
THEMA
KI, Szenario-Management, Strategieentwicklung
Maximilian Neuber
Projektmanager
owl maschinenbau e.V.
0+
Teilnehmende Unternehmen
0
Entwickelte Szenarien
0
Veranstaltungen
Gefördert durch
Kofinanziert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Just Transition Fund (JTF) im Rahmen des Programms NRW 2021–2027.