Resiliente Region OWL: Energie. Gesundheit. Ernährung

Worum geht es uns?


Die Region Ostwestfalen Lippe steht vor der Herausforderung, auf externe Faktoren wie globale Krisen, technologische Umbrüche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen flexibel zu reagieren. Unternehmen, Verwaltungen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft spüren diese Dynamik bereits heute.

Viele Akteure arbeiten an Lösungen – doch die Herausforderungen überschreiten zunehmend sektorale, organisatorische und fachliche Grenzen.

Resilienz wird damit zu einer zentralen Zukunftsaufgabe und im Projekt „Resiliente Region OWL“ nicht als kurzfristige Krisenfestigkeit verstanden, sondern als Fähigkeit von Unternehmen und Regionen, unter unsicheren Bedingungen handlungsfähig zu bleiben und sich initiativ auf mögliche Szenarien vorzubereiten.

Eine Stärkung der Resilienz bedeutet nicht nur höhere Stabilität, sondern fortlaufende Innovationsprozesse, eine Intensivierung der Anpassungsgeschwindigkeiten über Einzelunternehmen hinaus und damit auch eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit.

Ziel des Projekts


Als sektorenübergreifendes Regionalbündnis treiben wir gezielt die Entwicklung Ostwestfalen-Lippes zu einer resilienten Modellregion voran. Das bedeutet, die Region so aufzustellen, dass sie Krisen nicht nur bewältigt, sondern aktiv nutzt, um Anpassungsfähigkeit, Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit nachhaltig zu stärken.

Gemeinsam mit Unternehmen, Kommunen, Wissenschaft, Verbänden und weiteren regionalen Akteuren werden Risiken analysiert, Resilienz-Potenziale identifiziert und konkrete Maßnahmen für eine widerstandsfähige Region entwickelt.

Thematische Schwerpunkte
• Energieversorgung und Versorgungssicherheit
• Gesundheitswirtschaft und kritische Infrastrukturen
• Ernährungs- und Versorgungssysteme

Der Nutzen für Unternehmen


  • Frühzeitige Identifikation von Risiken und Abhängigkeiten

    Mit einer strukturierten Risiko-Matrix erhöhen wir die Entscheidungsfähigkeit: Risiken können objektiv eingeschätzt, priorisiert und in wirksame regionalspezifische Maßnahmen überführt werden.

  • Entwicklung von Lösungsansätzen für zukünftige Herausforderungen

    Konstruktive Vorbereitung mit planbaren Kosten und Vorsorge halten schon heute den Kopf frei, entlasten in der Krise und vermeiden unvorhergesehene Ausnahmesituationen und wesentlich höhere Kosten im Schadensfall.

  • Zugang zu aktuellen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis

    Wir entwickeln ein zukunftsorientiertes Set an Resilienz-Indikatoren, wodurch eine neue, ganzheitliche Bewertung von Leistungsfähigkeit und Wirkung auf Menschen, Organisationen und die Region ermöglicht.

  • Austausch mit relevanten Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

    Eine Resilienz-Matrix soll entwickelt werden und sichtbar machen, wie individuelle, organisationale und regionale Ebenen zusammenwirken und gezielt gestärkt werden können.

    Zu aktuellen Resilienz-Themen schaffen wir für unsere Mitgliedsunternehmen Plattformen für Austausch, Unternehmensbesuche und Think Tanks, um voneinander zu lernen, Synergien zu nutzen und gemeinsame Initiativen zu entwickeln.

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft

    Durch die Analyse der Wechselwirkungen zwischen technologischen, sozialen, ökologischen und ökonomischen Faktoren schaffen wir eine fundierte Grundlage für strategische Steuerung.

Partnerorganisationen im Projekt:


Energie Impuls OWL e.V.
Food Processing Initiative e.V.
GILDE GmbH Gewerbe- und Innovationszentrum Lippe-Detmold
Hochschule Bielefeld (HSBI)
OWL Maschinenbau e.V.
Technische Hochschule OWL
Verein Deutscher Ingenieure OWL
Verein zur Förderung von Innovationen in der Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe e.V. (ZIG OWL)
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH
InnoZent OWL e.V. (Assoziierter Partner)
TBS NRW Regionalstelle Bielefeld (Assoziierter Partner)

Gefördert durch


Projektlaufzeit: 01.04.2026 – 31.09.2029

Das Projekt „Resiliente Region OWL“ wird im Rahmen des Regio.NRW-Programms "Transformation" im EFRE/JTF-Programm NRW 2021–2027 mit Mitteln der Europäischen Union und des Ministeriums für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen kofinanziert.